Gruselrunde zur Geisterstunde

Gruselrunde(K. Haferkamp, 2014)

Beim neuen Ravensburger Kartenspiel „Abluxxen“ muss man aufpassen wie ein Luchs. Denn ratzfatz hat ein Mitspieler einem Karten und damit auch potenzielle Punkte gemopst. Aber Vorsicht, wer zu gierig ist und seine Karten bis zum „Gruselrunde zur Geisterstunde“: Durch ein Guckloch spähen die Spieler ins Innere der imposanten Villa Schauerstein. Magisches Flackerlicht beleuchtet ein mitternächtliches Geistertreffen! Wer sich am besten merken kann, welche Gruselgestalt hinter welchem Mauervorsprung hervorschaut, gewinnt den gespenstischen Schiebespaß.

  • Für 2 – 4 Spieler, ab 5 Jahren
  • Autor: Kai Haferkamp
  • Verlag: Ravensburger
  • Spieldauer: ca 20-30 Minuten

Mächtig und undurchsichtig erhebt sich die Villa Schauerstein aus der Spieleschachtel. Darin sollen sich zur Geisterstunde die gruseligsten Gestalten treffen! Sie lauern hinter den zehn Mauervorsprüngen des Ballsaals. Mutige Geisterjäger tun gut daran, sich im Gedächtnis einzuprägen, welche Gestalt sich wo versteckt. Denn wenn das Dac h die Villa bedeckt, erfüllt völlige Dunkelheit den Raum. Schon kreisen die Steinteufel auf dem gruseligen Gemäuer und zeigen an, wer sich heute Nacht zum schaurigen Spiel verabredet hat: die Mumie, der Werwolf und der Kopflose … uah, wie unheimlich! Doch wer steckt, verflixt nochmal, hinter welcher Mauerkulisse? Der erste Spieler bewegt die drei vermeintlich richtigen Gestalten mithilfe der Schieber ins Innere der Villa. Zur Kontrolle ermöglicht ihm nur ein winziges Guckloch und ein gespenstisches Flackerlicht Einblick in den Saal: Sind die drei gefragten Gestalten sichtbar? Wenn ja, gewinnt der Mutige einen Grusel-Chip, wenn nicht, wandert ein Steinteufel weiter und drei andere Gruselgestalten treffen sich zum nächtlichen Spuk. Wer zum Schluss die meisten Grusel-Chips gesammelt hat, gewinnt das schaurig-schöne Spiel und hat nicht nur ein gutes Merkvermögen bewiesen, sondern auch Mut.

Gruselrunde_Guckloch

Gruselrunde zur Geisterstunde ist ein märchenhaft illustriertes Merkspiel aus der Reihe „Kinderspiele für Groß und Klein“, die auch für ältere Geschwister und Eltern geeignet ist. Es wird dreidimensional aufgebaut und die Schieber und Steinteufel lassen sich variabel einsetzen. Dadurch verläuft jede Runde anders und der Schwierigkeitsgrad ist frei wählbar.

Quelle: PM Ravensburger, 2014

 

Unsere Eindrücke

Aufgebaut ist das Spiel“Feld“ ein recht imposantes Bauwerk, das sich dabei auch noch gut von Kindern alleine aufbauen lässt. Allerdings gibt es zwei kleine Schönheitsfehler, die unserer Meinung nach verbessert werden können.

Zum Einen ist es die Spielregel. Sie ist zwar inhaltlich in Ordnung, aber warum musste es DIN A5 sein? Die Schachtel ist groß genug, um eine Spielregel im Format DIN A4 beizulegen. Vorteil: Auch die Buchstaben könnten dann größer gewählt werden. Dann können auch Oma und Opa die Schrift lesen.

Der zweite Punkt, der uns nicht so gut gefallen hat, sind die beiden Drachen (Spielfiguren). Diese sind recht klein und verschwinden im ungünstigsten Fall schnell im Mund. Auch hier wurde wohl etwas gespart, nur warum? Hier hätte man zum Beispiel zwei schöne, handliche Holzchips mit Sticker verwenden können.

Gruselrunder_Loch-gruenFazit

Im Grunde ist es ein einfaches Merkspiel, das aber in seiner Art und Weise schon etwas besonderes ist. Alle Kinder, mit denen wir das Spiel getestet haben waren hellauf begeistert. Es war für die Kids absolut faszinierend, durch das Guckloch zu schauen und dabei den kleinen Knopf für das grüne Licht zu drücken. Das gefiel überdies nicht nur den Kindern! Denn die schummrige Beleuchtung kommt passend zum Thema recht gruselig rüber. Es war auch schwer, die Kinder, wenn sie gemäß den Regeln eigentlich NICHT durch das Loch schauen dürfen, von diesem Vorhaben abzubringen.

Unterm Strich, ein schönes Spiel, das die Konzentrations- und Merkfähigkeit spielerisch fördert.


© 08.06.15 Oliver Sack / Du bist anderer Meinung? – oder möchtest etwas hinzufügen, ergänzen oder kritisieren? Dann schreib uns, wir veröffentlichen deinen Kommentar und freuen uns über jedes Feedback.


Vielen Dank an Ravensburger, für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplares.

Abbildungen der Spiele und Regelauszüge © Ravensburger – Foto: © Oliver Sack

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